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Portät

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Eggerberg – Geschichte
1307 erstmals als «Ecun» erwähnt, gehörte die Gerichtsbarkeit im späten Mittelalter den Familien d’Ornavasso und den Herren von Raron. Als «communitas» erscheint Eggerberg im Jahre 1312 und gehörte zum Gumper Rischinen des Zenden Brig. Als erste Dorfschaft erwähnt wird Eggen als Eccun, später Eccon, Egcon. Der heutige Weiler Eggen war damals das Hauptdorf und prägte den heutigen Namen. Die älteste Urkunde stammt vom Weiler Mühlackern und ist auf das Jahr 1224 datiert. Die Dorfschaft wird erstmals im Jahr 1307 erwähnt. Das Gemeindehaus im Berg wurde 1658 errichtet. Erst 1854 kam Finnen zur Gemeinde Eggerberg. Um 1798 ist von sieben bewohnten Weilern die Rede. Finnen, das Voralpengebiet von Eggerberg, ist seit dem Jahre 1275 nachweisbar. Finnen kaufte sich 1427 zusammen mit Mund und Bodmen von den Herren von Raron frei und wurden zum Meiertum mit eigener Gerichtsbarkeit.

Eggerberg – Heute
Politisch und kirchlich bildet es eine eigene Gemeinde. Eggerberg ist kein geschlossenes Dorf, sondern ein Verbund von 13 Weilern: Weitematte, Schliecht, Mühlackern, Wirmsland, Nest, Engernhaus, Berg, Lipboden, Halta, Zum Stadel, Rohrli, Eggen, Hohwang. Zur Gemeinde gehören auch die Voralpengebiete Finnen, Wang und Wyer. Eggerberg zählt rund 340 Einwohner. Der Rufname der Eggerberger, «Grieniga», leitet sich von der Smaragdeidechse ab. Wegen ihrer leuchtend grünen Färbung werden Smaragdeidechsen im Volksmund «Grieniga» genannt. Mit Stolz nennen sich die Eggerberger so und haben ihren Rufnamen gleich in eine werbewirksame Botschaft umgemünzt: «Smaragd am Lötschberg». Neben einigen Kleinbetrieben bietet das benachbarte Visp die meisten Arbeitsplätze. Hier ist insbesondere der Lonza Konzern mit zirka 2900 Arbeitsplätzen zu erwähnen. Das kulturelle Leben der Gemeinde Eggerberg ist geprägt von einer ausser- ordentlichen Vielfalt. Das Vereinsleben hat einiges zu bieten: Den musikalischen Bereich vertreten der Tambouren- und Pfeiferverein «Landsknechte», die Musikgesellschaft «Findneralp» und der Kirchenchor. Der Jugendverein und der Frauen- und Mütterverein decken den sozialen Bereich ab. Dem Sport widmet sich der Sportverein, landwirtschaftlich orientiert ist die Schafzuchtgenossenschaft. Traditionen und das kulturelle Erbe pflegen die Backhausgeteilschaft und die Kulturkommission. Als Bergdorf ist Eggerberg Mitglied bei der AGGLO «Brig – Visp – Naters», also ein Bergdorf mit Agglomerations-Charakter. Tourismus Touristisch gehört Eggerberg zum Verkehrsverein «Sonnige Halden» zusammen mit Steg-Hohtenn, Ausserberg und Baltschieder. Der Tourismus spielt für Eggerberg eine bescheidene Rolle. Vor allem das weitverzweigte Wanderwegnetz mit total 40 km markierten Wanderwegen, die zu den schönen Wanderzielen im UNESCO Gebiet führen, bringt von Frühling bis Herbst Gäste in unser Dorf. Sehr beliebte Wanderungen führen entlang der jahrhundertalten Suone «Gorperi» zu dem wieder angebrachten Holzkännel an der «Mehrheji». der Südrampen-Wanderweg Lötschberger und der Themenweg der Luft. Gastbetriebe Das Hotel/Restaurant «Bergsonne» und der kleine Gastbetrieb, Wirtschaft «Egga» sorgen für das Wohl der Gäste und bieten einen idealen Treffpunkt für Vereine und Einheimische.

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